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Sommerlager 2019 Houens Odde Dänemark Thema Salomo und Kampf der Throne

Die wichtigsten Infos für die kommende Zeit

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27.05.2021

Liebe Grünspechte, liebe Eltern, wir sind noch da!

Trotz der allgemein noch schwierigen Pandemie-Lage möchten wir euch mit diesem Brief wieder auf den neuesten Stand bringen. Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass Ulf Fiebrandt sein Vikariat angetreten hat und deshalb nicht mehr unseren Stamm leiten kann. Durch diesen Wegfall wurden wir vor neue Herausforderungen gestellt.

Zunächst mussten wir uns überlegen, wie wir ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit diesem Zuwachs an Aufgaben zurechtkommen und wohin sich unser Stamm kurz- und mittelfristig hinbewegen möchte. Durch viele erfahrene Mitarbeitende, teilweise zwar schon länger nicht mehr aktiv bei den Gruppenstunden dabei aber sehr wohl noch im Hintergrund tätig, konnten wir anfallende Aufgaben bestens untereinander aufteilen.

Zusätzlich wurde Merle zu unserer vorläufigen Stammesleiterin ernannt, die von nun an bei vielen organisatorischen Fragen eure Ansprechpartnerin sein wird. Zusammen mit der Unterstützung von Philipp und Marcel bilden diese drei die neuen Hauptverantwortlichen des Stammes. Zudem wird uns ab Mai ein neuer Diakon zur Seite gestellt. Einen positiven ersten Eindruck von ihm konnte sich Marcel bereits bei einem ersten Vorstellungsgespräch machen.

In den nächsten Wochen wollen wir uns Zeit nehmen und den neuen Diakon kennenlernen und ihm Pfadfinder-Wissen vermitteln. Auch wenn er bisher keine Erfahrungen in der Pfadfinderei hat, so bringt er viele andere Eigenschaften mit, die uns sicherlich weiterbringen werden. Wir freuen uns auf einen frischen Neustart mit ihm.

Gerade sind wir dabei ein gutes Alternativprogramm für Pfingsten und den Sommer zu gestalten. Die Rahmendaten und viele Details sind bereits geklärt; diese können auf den nachfolgenden Seiten nachgelesen werden.

Liebe Grüße und Gut Pfad!

Ihre und eure Mitarbeiterschaft 

Vorstellungen der vorübergehenden Hauptamtlichen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Merle Busch. Ich habe mit Unterstützung von Marcel und Philipp die vorübergehende Stammesleitung inne, bis der neue Hauptamtliche die Leitung wieder übernimmt. Es ist leider davon auszugehen, dass gerade viele der Neueren nur mit unseren Namen nicht viel anfangen können. Aus diesem Grund möchten wir uns einmal bei Ihnen / euch vorstellen:

Ich bin 23 Jahre alt und habe 2005 als Wölfling hier bei den Grünspechten angefangen. Mit 14 wurde mir das Mitarbeiter Halstuch verliehen. Während ich zuerst meiner Leidenschaft als Materialwart folgte, wuchs mein Aufgabenbereich recht schnell sukzessiv in Richtung stellvertretende Stammesleitung. Seit 2017 bin ich größtenteils als „Eventpfadfinder“ anzutreffen. Momentan mache ich meine Ausbildung als Tischlerin, welche ich dieses Jahr beenden werde. Daher lag mein Fokus bereits in den vergangenen Jahren darauf, im Hintergrund Lager zu planen oder spezielle Projekte, wie die „Minikothen“, anzustoßen. Nun freue ich mich darauf, nach der Ausbildung wieder kontinuierlicher - auch für die Gruppenstunden - Zeit zu haben.

Ich bin Marcel Brose, ich bin 25 Jahre alt und seit über 15 Jahren bei den Pfadfindern in Kaltenkirchen. Damals habe ich als Wölfling angefangen, habe anschließend die Sipplingszeit genossen und bin seit 2010 Mitarbeiter. 2013 übernahm ich dann zusammen mit Fiebi und weiteren Mitarbeitern die Stammesleitung. In der Vergangenheit habe ich Ausflüge, Kanutouren und andere Gruppenveranstaltungen geplant und selbstständig durchgeführt. Hauptsächlich bin ich bei den Freitags- Gruppenstunden oder auf Lagern anzutreffen. Beruflich bin ich für die XXXLutz Unternehmensgruppe als Hausleiter tätig.

Ich bin Philipp Hermann, 22 Jahre alt und nun schon 13 Jahre bei den Pfadfindern. Seit einigen Jahren bin ich Teil der Mitarbeiterschaft und habe schon regelmäßig Lager mitgestaltet, Gruppenstunden übernommen und bin seit einigen Jahren der Materialwart des Stammes. Neben meiner Tätigkeit in den Donnerstags-Gruppenstunden mache ich zurzeit meine Ausbildung zum Pflegefachmann (Krankenpfleger) in der Asklepios Klinik Nord. Sollten Sie / solltet ihr noch irgendwelche Fragen haben stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Liebe Grüße und Gut Pfad! Merle, Philipp und Marcel

Herbstlager im Ovendorfer Forst bei Negenharrie

Sommerlager 2019 in Houens Odde bei Kolding, DK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kräftezehrendes Wetter auf REGP-Pfadfinderlager in Houens Odde, Dänemark

„Puh! Ist das warm.“ Höre ich aus der Essenschlange (Reihenfolge in der Essensschlange nach Alter und Funktion geordnet, welche sich nach dem Auftakt-Schrei „Gut“ von einem und der Antwort von allen 220 Pfadfindern (Wort ist grundsätzlich „gegendert“!) „Hunger“ immer schnell aus dem Essen-Ansage-Kreis bildet) beim Mittagessen (Brot u.a. Schwarzbrot vom dänischen Bäcker, welches selbst die Kinder freiwillig essen!, mit Aufschnitt, Salat und Äpfel; als Nachtisch häufig noch Müsli). Und schnell ist die Regenjacke bzw. Juja (=Jungenschaftsjacke: Schlupfjacke aus Wolle mit Kapuze und drei Knopfriegeln im Brustbereich, durch die das Pfadfinderhalstuch gefädelt wird) ausgezogen. Eine Jacke hat man auf dem Platz bis vor 10 Minuten benötigt. Es hat genieselt und es ging ein schneidender Wind über den großen Pfadfinderplatz Nähe Kolding, nur 12 Gehminuten von der Ostsee entfernt. Nach 5 Minuten Sonneneinstrahlung dampfen die nassen Zeltdächer schon ab und die Pflasterfläche vor dem Küchenzelt auf dem Hauptplatz lädt die ersten von der Essensausgabe Kommenden schon wieder zum Sitzen ein: typisch für das Essen auf Lager unter freiem Himmel. Häufiger Wetterwechsel und ganztägiger Aufenthalt draußen in polarer Kaltluft ließ den Energieverbrauch ansteigen, so dass unsere zentrale Küche mehr Verpflegung als in vorherigen Lagern „ranschaffen“ und verarbeiten (brate erstmal 500 Putenschnitzel für ein Abendbrotan) musste. In den Gottesdiensten ging es um die Geschichten rund um den Propheten Samuel und die Geschehnisse um Saul und David: Eine Art „Kampf um den Thron“. Diese Bibelgeschichte war eine Steilvorlage für das Theaterteam in dem Jahr der achten und letzten Staffel von Game of Thrones. Mit aufwendigen Kostümen, Waffen, Feuereffekten und ausdrucksstarkem Spiel entführten Sie uns jeden Tag, meist nach dem Abendessen, in das ferne Westeros. Auch beim Geländespiel mussten die Kinder und Jugendlichen gegen furchteinflößende Eindringlinge aus dem Norden (gespielt durch Mitarbeitende) kämpfen. Um Verletzungen vorzubeugen wurden die Drachenglas-Pfeile der Vorlage durch Tennisbälle ersetzt! Die letzten vom Wetter wieder schönen Tage (inkl. Sportturnier) waren durch eine große Erschöpfung (auch die Nachtruhe soll hier und da nach hinten verschoben worden sein) geprägt, welche aber der Laune und der Gemeinschaft keinen Abbruch tat. Bestätigend sei hier die Antwort aus den mitfahrenden Stämmen auf die Frage zitiert, ob Sie denn im nächsten Jahr in ähnlicher Zusammensetzung mitkommen wollen: „Wir fahren 2020 wieder mit.“

(c) Ulf Fiebrandt

  

Verleihung Wolfsköpfe / Halstücher am 04. Mai 2019

Blaue Wolfsköpfe
Rike bekommt ihr Mitarbeiterhalstuch von Alina verliehen
rote Wolfsköpfe
bronzene Wolfsköpfe
Die neuen Sipplinge
Elea mit Tessa und Nico, die gerade ihr Pfadfinderversprechen abgelegt und ihr blaues Wöllflingshalstuch verliehen bekommen haben
gelbe Wolfsköpfe

Prüfungen 2018

Neue Wölflinge mit ihren gerade verliehenen blauen Tüchern
stolze Gelbe-Wolfskopf-Besitzer
blaue Wolfsköpfe ergattert
Die neuen Sipplinge
Hannes und "sein Leiter" Melvin sind stolz auf den bronzenen Wolfskopf

Am Samstag, dem 28. April war es wieder so weit: Die jährlichen Pfadfinderprüfungen für viele Grünspechte haben im kircheneigenen Wald, nördlich Oersdorf, bei gutem Wetter stattgefunden. Ab 10 Uhr begannen die Sipplings- und Bronze-Aspiranten die 11 Stationen abzulaufen und die Aufgaben abzuarbeiten. Um 13.00 Uhr kamen die Pfadfinder dazu, die heiß auf gelbe, blaue und rote Wolfsköpfe waren. Am Ende um 16.00 Uhr fand unter Anwesenheit vieler Eltern die Verleihung von Pfadfinderhalstüchern, den Wolfsköpfen und Sipplingshalstüchern statt. Die Prüflinge, die mit nicht allen Stationen fertig geworden sind, erledigen die Aufgaben in den kommenden Gruppenstunden.